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Wanderung

Hofgüter im Unteren Ammertal

· 1 Bewertung · Wanderung · Schwäbische Alb
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    Foto: Michael Rak, Ulrich Metz, Tourenportal .tübinger um:welten
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    Foto: Schwäbische Alb Tourismusverband e.V.
  • / Domäne Ammern
    Foto: Iris Becht, Tourenportal .tübinger um:welten
m 700 600 500 400 5 4 3 2 1 km

Die Tour führt uns durch das beschauliche Ammertal vom Tübinger Westbahnhof (sehr gut über die Ammertalbahn erreichbar) über das Hofgut Schwärzloch und das Hofgut Ammern nach Unterjesingen.

5,8 km
1:29 h
52 hm
31 hm

Wir verlassen den Westbahnhof und gehen den Schleifmühlenweg stadtauswärts nach Westen. Kurz vor dem Bahnübergang zweigt rechts ein kleiner Fußweg ab, der zu einer sehr reizvollen Situation führt: der Überlauf des Ammerkanals mündet in die eigentliche Ammer ein. Es geht zurück zum Bahnübergang, den wir aber nicht nutzen: Auf der Nordseite der Bahngleise führt uns der Weg hinaus ins Ammertal. Die Feuchtvegetation am Fuß des Bahndamms zeigt, dass das Ammertal von einem hohen Grundwasserstand geprägt ist. Ein dichtes Netz von Wassergräben durchzieht die Talsohle und bietet gleichzeitig einen interessanten Lebensraum für zahlreiche Amphibien und Insekten. Vorn bei der Fahrstraße biegen wir nach links ab und gehen hinauf zum Hofgut Schwärzloch, das auf einem markanten Bergsporn am Fuß des Spitzbergs steht. Der Schwärzlocher Hof ist – neben Hohenentringen - das Ausflugslokal in Tübingen schlechthin (Ruhetag Schwärzloch Mo und Di). Ob jetzt die Terrasse mit ihrem Lindenbestand und ihrem Blick über das Ammertal auf den Schönbuch schöner ist, oder ob der Nordflügel des Hofguts, der als Gaststätte fungiert, interessanter ist, mag jeder für sich entscheiden. Der Nordflügel ist eine ehemalige Kirche, die dem heiligen Nikolaus geweiht war. Ihre Apsis hat ein schönes Kreuzrippengewölbe und ist von innen ebenso sehenswert wie von außen. Die Südwand der Kirche, die dem Innenhof des Hofguts zugewandt ist, weist romanische Dämonen-Gestalten zur Abwehr übler Geister auf.Weiter geht unser Weg wieder hinunter zum Fahrweg und gleich hinter der Scheune am Fuß des Spitzbergs nach links. Auf einem Spurweg richten wir uns wieder gen Westen. Rechts vorn wird ein Gebäudekomplex sichtbar, die Domäne Ammern. Nach rechts biegen wir zum Ammerhof ab. Dort steht die Kirche St. Andreas, die eine kunsthistorische Bedeutung aufzuweisen hat. Sie wurde lange Jahre als Stall bzw. Scheune genutzt und dann sehr sorgfältig zu einem kunsthistorischen Kleinod restauriert. Unmittelbar am Tor zum Ammerhof, noch vor der Pferdeklinik, geht unser Weg weiter nach Westen. Dort bietet sich nach links ein schöner Blick auf die Nordflanke des Wurmlinger Kapellenbergs, die im Wesentlichen mittels Schafbeweidung gepflegt wird. Rechts vorne sieht man Unterjesingen, das gewissermaßen von Weinbergen umrankt ist; über den Weinbergen ragt der Waldbestand des Schönbuchs auf. Vor dem südwestlichen Ortsrand von Unterjesingen sieht man die markante, vom Ort abgesetzte Gebäudegruppe der „Unteren Mühle“. Auf Höhe der „Unteren Mühle“ biegen wir rechts zu diesem Gebäudekomplex ab. Dort überqueren wir den Zusammenfluss des Unterjesinger Mühlbachs mit der eigentlichen Ammer. Infolge der jahrhunderte langen Nutzung der Wasserkraft weiß man, dass der Flusslauf der Ammer von Menschen gestaltet ist.Jenseits des Bahnübergangs gehen wir nach links, der Bahngleise entlang in den Ort hinein. Der Haltepunkt Sandäcker dient den Anwohnern des dortigen Neubaugebiets als günstiger Anschluss an die Ammertalbahn. Man könnte hier schon wieder den Zug besteigen. Aber der weitere Weg in den Ort hinein, zum alten Bahnhof, Haltepunkt „Unterjesingen Mitte“ lohnt sich: Im historischen Ortskern gibt es vielfältige gastronomische Angebote. Wer noch nicht müde vom Wandern ist, kann zur Jesinger Hauptstraße hinaufgehen und dort die evangelische Kirche besichtigen: Hier findet sich ein wunderschönes Ensemble der historischen Ortssituation.Auf dem Rückweg zum Bahnhof kann man sich Gedanken machen, wo nun das Pendant zu Unterjesingen, nämlich Oberjesingen sein mag. Dieses Oberjesingen liegt hinter Herrenberg, Richtung Calw. Zu Zeiten des königlich württembergischen Oberamts Herrenberg hatte man zwei Jesingen, was immer zu Verwechslungen geführt hat. Daher hat man im Oberamt aus dem „unteren Jesingen“ Unterjesingen gemacht, und aus dem „oberen“ den Ort Oberjesingen.

Autorentipp

Der Schwärzlocher Hof bietet eine hervorragende Ausflugsgastronomie mit schönem Biergarten unter schattigen Lindenbäumen.

outdooractive.com User
Autor
Iris Becht
Aktualisierung: 11.12.2017

Höchster Punkt
377 m
Tiefster Punkt
329 m

Einkehrmöglichkeit

Schwärzlocher Hof
Ammertal Brennerei im Gasthof LAMM

Wegbeschreibung

Wir verlassen den Westbahnhof und gehen den Schleifmühlenweg stadtauswärts nach Westen. Auf der Nordseite der Bahngleise führt uns der Weg hinaus ins Ammertal. Vorn bei der Fahrstraße biegen wir nach links ab und gehen hinauf zum Hofgut Schwärzloch, das auf einem markanten Bergsporn am Fuß des Spitzbergs steht. Weiter geht unser Weg wieder hinunter zum Fahrweg und gleich hinter der Scheune am Fuß des Spitzbergs nach links. Auf einem Spurweg richten wir uns wieder gen Westen. Rechts vorn wird ein Gebäudekomplex sichtbar, die Domäne Ammern. Nach rechts biegen wir zum Ammerhof ab. Unmittelbar am Tor zum Ammerhof, noch vor der Pferdeklinik, geht unser Weg weiter nach Westen. Vor dem südwestlichen Ortsrand von Unterjesingen sieht man die markante, vom Ort abgesetzte Gebäudegruppe der „Unteren Mühle“. Auf Höhe der „Unteren Mühle“ biegen wir rechts zu diesem Gebäudekomplex ab. Dort überqueren wir den Zusammenfluss des Unterjesinger Mühlbachs mit der eigentlichen Ammer. Jenseits des Bahnübergangs gehen wir nach links, den Bahngleisen entlang in den Ort hinein.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Optimal mit der Ammertalbahn erreichbar, die zwischen Tübingen Hbf und Herrenberg verkehrt. Die Ammertalbahn fährt ab dem Hauptbahnhof Tübingen werktags jeweils zur Minute 17 und 47 ab und kommt am Bahnhof Herrenberg zur Minute 11 und 41 an.

In Herrenberg fährt die Ammertalbahn werktags zur Minute 18 und 48 ab und kommt zur Minute 12 und 42 am Bahnhof Tübingen an.

An Sonn- und Feiertagen fährt die Ammertalbahn in Tübingen zur Minute 47 ab, in Herrenberg zur Minute 48.

Koordinaten

Geographisch
48.520136, 9.038856
UTM
32U 502869 5374114
what3words 
///erst.anfänge.norden
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Claudia Kreß
06.01.2018 · Community
Sehr schöne kleine Wanderung, wir haben es als Rundtour gemacht und sind ab dem Ammerhof auf dem Radweg zurück Richtung Tübingen.
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Kirche auf dem Ammerhof
Foto: Claudia Kreß, Community

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Bewertung
Strecke
5,8 km
Dauer
1:29h
Aufstieg
52 hm
Abstieg
31 hm
mit Bahn und Bus erreichbar

Statistik

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