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Auf dem Neckarweg von Rottenburg nach Tübingen

· 1 Bewertung · Wanderung · Schwäbische Alb
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  • Das Kirchberger’sche Haus in Rottenburg wurde 1569 als „fränkisches“ Fachwerkhaus erbaut
    / Das Kirchberger’sche Haus in Rottenburg wurde 1569 als „fränkisches“ Fachwerkhaus erbaut
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Das Kapuzinertor im Stadtteil Ehingen stammt aus dem 14. Jh.
    / Das Kapuzinertor im Stadtteil Ehingen stammt aus dem 14. Jh.
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick von der Neckarbrücke zum ehem. Karmeliterkloster
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Marktplatz von Rottenburg mit Dom St. Martin
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Reste der alten Stadtmauer im Stadtgraben von Rottenburg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Replik eines römischen Reliefs im Stadtgraben von Rottenburg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Die Sülchenkirche am Stadtrand von Rottenburg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick auf Wurmlingen und die Wurmlinger Kapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Steinbank auf dem Kapellenberg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Oberkirche der Wurmlinger Kapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Krypta der Wurmlinger Kapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Rückblick vom Spitzberg zur Wurmlinger Kapelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Der Hirschauer Hirsch
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Alte Weinbergmäuerchen am Spitzberg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wollgras auf dem Spitzberg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Biotop auf dem Spitzberg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Der Bismarckturm in Tübingen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Das Haus der Akademischen Verbindung Igel
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Westlicher Zugang zum Schloß Hohentübingen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Innenhof von Schloss Hohentübingen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Portal im Schloß Hohentübingen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Tübinger Rathaus (1435)
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Die Alte Aula in Tübingen - einst Zentrum der 1477 gegründeten Universität
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Die Burse war seit 1477 Lehranstalt und Studentenwohnheim
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Eine Tafel vor dem Martinianum dokumentiert drastisch den Besuch Goethes
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Stocherkahn auf dem Neckar in Tübingen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Sitzbank mit Aussicht: "Da sitzen die, die immer da sitzen"
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
m 600 500 400 300 14 12 10 8 6 4 2 km Tübingen Hauptbahnhof Hölderlinturm/ Museum Schloss Hohentübingen Wurmlinger Kapelle Rottenburg Bahnhof
Von Rottenburg im lieblichen Neckartal wandern wir hinauf zur viel besungenen Wurmlinger Kapelle. Danach erkunden wir die botanischen Raritäten des Spitzbergs bevor wir in der Universitätsstadt Tübingen ankommen.
mittel
15,4 km
4:00 h
320 hm
350 hm

Ein kurzer historischer Stadtrundgang führt durch die Altstadt und zum Marktplatz von Rottenburg mit dem Rathaus und Dom St. Martin. Seit 1821 ist Rottenburg Bischofssitz und Zentrum der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Spuren der keltischen und später römischen Siedlung Sumelocenna findet man beim Gang durch den ehemaligen Stadtgraben. Ebenfalls auf die römische Siedlung geht der frühere Ort Sülchen am Rand von Rottenburg zurück. Die Sülchenkirche von 1513 ist die Urkirche Rottenburgs.

Der Wurmlinger Kapellenberg ist ein Zeugenberg der Südwestdeutschen Schichtstufenlandschaft. Auf seinem Gipfel thront die weithin sichtbare Sankt-Remigius-Kapelle, auch „Wurmlinger Kapelle“ genannt. Sie ist das Wahrzeichen der Region und war früher bedeutendes Ziel von Wallfahrern. Ludwig Uhland machte sie durch sein Gedicht „Die Kapelle“ bekannt. Eindrucksvoll ist auch die Aussicht vom Kapellenberg auf Schönbuch, Rammert, Schwäbische Alb und Schwarzwald.

Der 16 m hohe Bismarckturm auf dem Schlossberg ist ein Wahrzeichen Tübingens. Er wurde 1907 zu Ehren des Reichskanzlers eingeweiht.

Das Schloss Hohentübingen beherbergt heute eines der weltweit bedeutendsten archäologischen Universitätsmuseen. Aber nicht nur in kultureller und geistiger Hinsicht ist Tübingen herausragend. Es bildet auch den geographischen Mittelpunkt des Landes Baden-Württemberg. Dieser liegt ca. 2 km entfernt im Elysium - zwischen botanischem Garten und Sternwarte.

Autorentipp

Genügend Zeit einplanen für die Besichtigung von Rottenburg und Tübingen. Mit dem Bus von Rottenburg nach Wurmlingen 3,6 km Asphalt sparen.
Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 03.08.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Wurmlinger Kapelle, 473 m
Tiefster Punkt
Neckarinsel in Tübingen, 317 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthof Adler - Ristorante und Pension
Gasthof Rössle

Sicherheitshinweise

Die Route verläuft auf unkritischen Wegen.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Rottenburg
Marktplatz 24
72108 Rottenburg am Neckar

Telefon: 07472 / 9162-36

info@wtg-rottenburg.de

www.wtg-rottenburg.de

Historischer Stadtrundgang: http://www.wtg-rottenburg.de/fileadmin/downloads/tourismus/Historischer_Stadtgrundgang_deutsch.pdf

www.dom-st-martin-rottenburg.de

 

Verkehrsverein Tübingen
An der Neckarbrücke 1
72072 Tübingen

Telefon: +49 (7071) 9136-0; Telefax: +49 (7071) 35070

mail@tuebingen-info.de

www.tuebingen-info.de

 

 

Start

Bahnhof Rottenburg (348 m)
Koordinaten:
DG
48.472490, 8.935380
GMS
48°28'21.0"N 8°56'07.4"E
UTM
32U 495223 5368819
w3w 
///vorort.aufsteigt.motorrad

Ziel

Bahnhof Tübingen

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof im Rottenburger Stadtteil Ehingen gehen wir nach links zum „Kirchberger’schen Haus“, am Pulverturm und Kapuzinertor vorbei. Nach der kurzen Altstadttour überqueren wir schließlich den Neckar und betreten das alte Rottenburg. Die Königstraße bringt uns direkt zum Marktplatz und geradeaus weiter zum Eugen-Bolz-Platz. Vor diesem lohnt sich ein kleiner Abstecher nach rechts zum Sumelocenna-Museum und in den ehemaligen Stadtgraben mit Resten der Stadtmauer. Vor dem Sumelocenna-Museum sind nachgebildete Säulen und Gedenktafeln aufgestellt, darunter eine Jupitergigantensäule.

Geradeaus verlassen wir Rottenburg auf der Jahnstraße in Richtung Wurmlingen und folgen dabei der Markierung mit dem roten Balken des HW3, dem Main-Neckar-Rhein-Weg.

TIPP: Wer sich den asphaltierten Weg nach Wurmlingen nicht antun will, nimmt den stündlich vom Eugen-Bolz-Platz verkehrenden Linienbus 18 bis zur Haltestelle Wurmlingen Rössle.

Aus der Ferne erblicken wir bereits das nächste Zwischenziel, die Wurmlinger Kapelle. Von Wurmlingen aus führt der "Kapellenweg" oberhalb der Weinberge zu ihr hinauf.

Dann steigen wir hinab in den Sattel zwischen Kapellen- und Spitzberg, wo der HW3 nach Osten weist. Wir gehen jedoch rechts ca. 100 m weiter hinab, um wieder links an der Informationstafel über das Naturschutzgebiet "Hirschauer Berg" weiter zu wandern. Auf dem landschaftlich reizvollen Höhenweg durch die ehemaligen Weinberge genießen wir den Rückblick auf die Wurmlinger Kapelle und die Aussicht über das Neckartal bis zur Schwäbischen Alb. Vom Oberen führt dann der Untere Holzackerweg links rückwärts in den Wald hinein und trifft am östlichen Ende des Spitzbergs wieder auf den HW3.

Die steil abfallenden Hänge des Spitzbergs wurden von den Tübinger Weingärtnern, den so genannten Gôgen, lange für den Weinanbau genutzt. Um den Verfall der dafür errichteten Trockenmauern zu verhindern, wird das artenreiche Naturschutzgebiet "Hirschauer Berg" u.a. vom Schwäbischen Heimatbund betreut.

Auf dem Lichtenberger Weg kommen wir zum Bismarckturm auf der linken Seite. Nach seiner Besteigung setzen wir die Wanderung fort und biegen dann rechts in die Schlossbergstrasse ein. Links sehen wir den sogenannten Goetheturm, ein Gartenhäuschen, das der große Dichter 1797 mit seinem Verleger Cotta besuchte. Weiter geht es zum Schloss Hohentübingen. Davor zweigt der Neckarweg nach Süden ab: über die Neckarhalde hinunter zum Neckar.

Wir wollen das historische Tübingen noch etwas erkunden. Von Westen her betreten wir das Schloss über die Haeringstaffel und durch das „Schänzle“ hindurch - zwei unterirdische Gänge. Durch das prachtvolle Ostportal verlassen wir das Schloss, um noch weitere Sehenswürdigkeiten der alten Universitätsstadt zu besichtigen: vom Marktplatz über die Stiftskirche zur Alten Aula und dem Hölderlinturm. Nach dem Paradeblick auf die Häuserfront am Neckarufer erreichen wir schließlich über die Platanenallee auf der Neckarinsel den Tübinger Bahnhof, von wo aus wir mit dem Zug nach Rottenburg zurück fahren.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Start am Bahnhof in Rottenburg; Rückfahrt mit der Bahn von Tübingen nach Rottenburg.

Anfahrt

Anfahrt über A81 bis Bahnhofstraße, 72108 Rottenburg

Parken

Parkhaus Anker EKZ, Bahnhofstraße, 72108 Rottenburg

Die Parkhäuser Museum, Schütte und Rathaus der Stadtwerke Rottenburg sind am Samstag und Sonntag kostenfrei.

Koordinaten

DG
48.472490, 8.935380
GMS
48°28'21.0"N 8°56'07.4"E
UTM
32U 495223 5368819
w3w 
///vorort.aufsteigt.motorrad
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte 1 : 35 000 des Schwäbischen Albvereins: Tübingen - Rottenburg (Blatt 18)

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil - der Weg verläuft überwiegend auf Asphalt (kann durch Busbenutzung um 3,6 km reduziert werden)! Evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Heike Böhringer
10.01.2021 · Community
Eine der schönsten Etappen vom Neckarweg. Den Neckar sieht man zwar nur an Start und Ziel und doch ist der Weg über die traumhaft gelegene Wurmlinger Kapelle wunderschön. Der erste Streckenabschnitt bis zur Wurmlinger Kapelle hat wenig schattige Abschnitte, also entweder früh genug los oder nicht im Hochsommer.
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Gemacht am 03.06.2015
Foto: Heike Böhringer, Community
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Foto: Heike Böhringer, Community
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Fotos von anderen

+ 8

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,4 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
320 hm
Abstieg
350 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

  • 2D 3D
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