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Oberallgäuer Rundwanderweg

· 2 Bewertungen · Fernwanderweg · Allgäu · geschlossen
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  • Sonneck bei Weitnau im Allgäu
    Sonneck bei Weitnau im Allgäu
    Foto: Albert Rinn, Outdooractive Redaktion
m 2000 1500 1000 500 200 150 100 50 km Burgruine Wolkenberg Dengelstein Bockerstein Burgruine Kalden
geschlossen
schwer
Strecke 225,9 km
93:00 h
8.184 hm
8.169 hm
1.830 hm
630 hm

Mehr als 200 km führt der Wanderweg durch die schönsten Regionen des landschaftlich ohnehin besonders reizvollen Oberallgäus: vom Hügelland rund um Kempten, der Allgäu-Metropole im Norden, bis hinunter in den Süden, zu den Bergen der Nagelfluhkette und zu den markanten Gipfeln des Allgäuer Hauptkammes und wieder zurück. Personalausweis nicht vergessen, da unsere Tour grenzüberschreitend verläuft.

Die voralpine Hügellandschaft mit ihren Wiesen, Wäldern und Seen ist ein altes Bauernland, das von der Milchwirtschaft lebt. Seine verschiedenen Käsesorten sind weit über die Grenzen hinaus berühmt. Die Allgäuer Alpen, Sommerweide für das Vieh bis in die Gipfelregionen hinauf, sind legendäres Ziel für Wanderer und Bergsteiger. Mit romantischen Tälern, grauen Felswänden, mit Panoramablicken, an denen man sich nicht sattsehen kann. Eine abwechslungsreiche Tour für alle, die dem langsamen Fortkommen mehr Erholung und Gesundheit zumessen, als dem schnellen Tempo des Autos.Sie können an jedem beliebigen Punkt der Strecke in diesen Rundwanderweg einsteigen. Unsere Beschreibung beginnt ganz im Norden des Landkreises, in Altusried, einem Ort, der günstig zu erreichen ist. Von hier aus führt der Weg in seinen ersten Etappen nach Süden. Damit haben Wanderer immer das Gebirge vor Augen, den schönsten Horizont, der sich denken lässt. Langsam rückt er immer näher: der Allgäuer Hauptkamm breitet

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4,0
(2)
Jan Bauer
10.06.2022 · Community
Wir sind den Weg im Juni 2022 gelaufen. Zunächst einmal muss gesagt werden, dass das Allgäu wirklich wunderschön ist und mit all den Wasserfällen und atemberaubenden Aussichten alles zu bieten hat, was man sich als Wanderer von einer schönen Tour wünscht. Es macht tierisch Spaß, sich den nächsten Berg zu erkämpfen und von oben auf die Welt hinabzublicken. Vor allem, weil die Berge im Laufe des Weges bis Riezlern immer höher werden und man immer näher Richtung Alpen kommt. Wunderschöne Wegführung an zahlreichen sehenswerten Orten vorbei. Warum ich trotzdem nur 3 Sterne gebe: 1. gibt es auf dem gesamten Weg so gut wie keine Schutzhütten, das bedeutet wenn es gewittert oder eine Gewitterwarnung existiert muss man sehr genau schauen, wo man unterkommt und man sollte mit dem Wetter planen, ob man auf den Grat hoch läuft oder nicht. Hier schließt Problem 2 an. 2. Man findet sehr schwer Plätze zum Übernachten. Wir hatten unsere Tour mit Übernachtungen im Freien geplant. Das war so nicht wirklich durchführbar, da man viel im Naturschutzgebiet läuft und vor allem in der Nähe der Alpen keine Möglichkeit zum draußen schlafen gegeben ist. Man sucht also ein Gasthaus und auch davon gibt es entlang der Route eigentlich nur am Ende der Etappen Möglichkeiten. Die Etappen sind teilweise sehr lang und wenn man sich wegen Wetter unterstellen und abwarten muss, nicht so leicht zu erreichen. Almen nehmen generell keine Übernachtungsgäste auf. Auch nicht im Bereich um die Alm. 3. Die Ausschilderung des Weges ist bescheiden. Oft verschwindet das Symbol einfach von den Wegweisern oder die auf outdooractive gezeigte Strecke existiert nicht mehr. Ohne GPS ist der Weg daher nicht zu laufen. Unbedingt GPS mitnehmen. 4. und das ist ein persönliches Anliegen: dieser Weg ist nicht mittel. Allein schon das schwierige Wetter ist eine ziemliche Herausforderung auf Mehrtagestouren in den Voralpen. Aber es werden auch keine leichten Wege gewählt um auf einzelnen Etappen mal eben 1700 mittelschwere Höhenmeter zu machen. Man sollte trittsicher sein, lange laufen können und die Berge über 1400m Höhe nur bei trockenem Wetter besteigen, sonst kann es schnell sehr rutschig und gefährlich werden. Zum Beispiel werden Westweg und Soonwaldsteig als schwer beschrieben. Doch diese Wege sind vergleichsweise sehr leicht, denn optimale Beschilderung, zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten und leichte Wege zeichnen sie aus. Ich würde abschließend empfehlen, diesen Weg nur mit ausreichend Erfahrung und als Hüttentour und mit mehr als 10 Tagen Zeit zu laufen. Übt lieber erstmal am leichten Soonwaldsteig!
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